Alle Beiträge von Tom Brandenburg

Der Lehrpfad zur Evolution:
Wie sich eine gute Idee verbreitet

Jetzt gibt es auch in Braunschweig einen Evolutionsweg. Er bringt den Besuchern im Vorbeigehen die über vier Milliarden Jahre lange Geschichte des Lebens auf Erden nah, von den ersten Lebensspuren bis heute. Mit jedem Schritt, mit jedem Meter passiert man drei Millionen Jahre der Erdentwicklung und wird von klugen Erklärungstafeln belehrt, wie quasi auf den letzten Zentimetern auch der Homo sapiens entstand.

Weiter zur Seite des Braunschweigischen Landesvereins: Evolutionsweg Geitelde-Broitzem.

Frieden in Israel!
Keine Milde für Judenhass!

Judenhass, Antisemitismus, religiöser Extremismus: Für Humanisten niemals, never, jamais! Aber in der Berichterstattung, in den heftigen Debatten, welche die gegenwärtigen Raketenangriffe und Bombardements in Israel und Gaza-Streifen derzeit begleiten, verliert so mancher Maß und Mitte.

Es gehört wohl zur Gerechtigkeit, dass man bei aller Verdammung der völkerrechtswidrigen Raketenangriffe der radikalislamischen Hamas nicht vorbehaltlos auf die Seite der israelischen Politik einschwenken kann. Denn nicht alle Gegenschläge der israelischen Militärs sind offenbar völkerrechtlich als Akte reiner „Selbstverteidigung“ gedeckt. Wie schwer sich im Gegensatz zu einigen unserer Politiker gerade die Völkerrechts-Experten bei dem aktuellen kriegerischen Geschehen tun, zeigen beispielsweise folgende Hintergrundartikel aus der deutschen und schweizerischen Presse:
Süddeutsche Zeitung: Die Regeln des Krieges
Die Zeit: Das Recht auf Selbstverteidigung hat Grenzen
Neue Zürcher Zeitung: Israel werden in Gaza Kriegsverbrechen vorgeworfen – nicht zum ersten Mal

Frieden in Israel!
Keine Milde für Judenhass!
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Ferdinand von Schirach fordert neue Grundrechte.

Ja, bitte! Aber zuvor auch mal die Menschen fragen!

Wie erwartet: „Jeder Mensch“, der Essay des Erfolgsautors Ferdinand von Schirach, ist in aller Munde. Und anhand der vielen Medienkommentare – positiver wie negativer – bestätigt sich auch die Annahme: von Schirach ist nicht er einzige Mahner, der eine Erweiterung des europäischen Menschenrechte-Kanons einfordert. Vielleicht hätte er vor Abfassung seines zugegeben klugen Essays doch noch mal in das Rauschen des Blätterwaldes horchen können. Im März forderte etwa die GBS zusammen mit zig anderen Organisationen , „Kinderrechte ins Grundgesetz!“.

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Oft gefragt:
Wieso Giordano Bruno?

Häufig werden wir nach dem Namen unseres Thinktanks gefragt: Wieso heißt ihr „Giordano-Bruno-Stiftung“? Dann verweisen wir gerne auf unsere Broschüre „Aufklärung im 21. Jahrhundert“. Aber kürzlich brachte ZDFinfo in der „Serie Terra X“ den Beitrag „Die Reise zum Rand der Welt“. Darin erklärte der bekannte Astrophysiker und TV-Moderator Harald Lesch auch die Bedeutung von Giordano Bruno. Danke, besser könnten wir’s auch nicht!

Heute hat die im Jahr 2004 gegründete und nach dem italienischen Dominikaner-Mönch Giordano Bruno benannte gemeinnützige Stiftung rund 10.000 Fördermitglieder. Doch immer noch gibt es viele Menschen, denen der Name so gut wie unbekannt ist. Aufschluss gibt in einer kurzen Erklärung die Stiftungs-Broschüre „Aufklärung im 21. Jahrhundert“.

Oft gefragt:
Wieso Giordano Bruno?
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Nach Corona geht’s los:
Für einen Evolutionsweg auch in Hamburg!

Als Hamburger Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung bekennen wir uns zur säkularen Weltanschauung des evolutionären Humanismus. Dieser moderne Humanismus steht in der Tradition der Aufklärung, ist kritisch naturalistisch und lehnt Dogmen und ewige Wahrheiten ab.

„Wer heute ein logisch konsistentes (= widerspruchsfreies), mit empirischen Erkenntnissen übereinstimmendes (= unserem systematischen Erfahrungswissen entsprechendes) und auch ethisch tragfähiges Menschen- und Weltbild entwickeln möchte, muss notwendigerweise auf die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung zurückgreifen. Die traditionellen Religionen, die bislang das menschliche Selbstverständnis prägten, können diese Aufgabe nicht mehr erfüllen.“ (Aus der Einleitung zum „Manifest des evolutionären Humanismus“ der Giordano-Bruno-Stiftung).

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Für einen Evolutionsweg auch in Hamburg!
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Evokids sind schlauer:
Evolution schon in der Grundschule!

Irgendwas stimmt nicht im Stadtstaat Hamburg: Die Mehrheit der Bevölkerung hängt keiner Glaubensgemeinschaft mehr an, ist konfessionslos. Was Wunder! Denn wer mag heute noch ernsthaft an die göttliche Erschaffung von Homo sapiens aus einem Erdenkloß glauben, oder an eine Jungfrau als Mutter, an eine Erweckung von Toten mit anschließender Himmelfahrt. Und trotzdem: In der Grundschule werden den Kleinen – streng nach Hamburger Schulgesetz und Bildungsplan Religion – weiterhin die „Schönheit der Schöpfung“ und die „unterschiedlichen Schöpfungserzählungen“ nahegebracht. Die sattsam bekannten Rührgeschichten, als „verbindliche Inhalte“! Denn gemäß Grundgesetz § 7 (3) gilt „Reli“ in den öffentlichen Schulen nach wie vor als „ordentliches Lehrfach“. Aber ist das wirklich heute noch zeitgemäß?

Immerhin heißt es im Bildungsplan Religion: „Der Religionsunterricht ist wissenschaftlichem Lehren und Lernen verpflichtet. Die didaktisch-methodischen Entscheidungen müssen auf grundlegenden Erkenntnissen und Ergebnissen aus den fachlich relevanten Bezugswissenschaften basieren.“ Na, wenigstens das, denkt da der unbedarfte Bürger. Doch er wird eines Besseren belehrt, denn es heißt dort weiter: „Dazu zählen insbesondere Theologie, Religionswissenschaft, Religionspädagogik sowie benachbarte Geistes- und Sozialwissenschaften.“

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Caritas:
Gegen Bundestarifvertrag Altenpflege!
Aus reiner Nächstenliebe?

In diesen schweren Zeiten ist das oft miserabel entlohnte Personal im Alten- und Pflegeheimbereich besonders auf Solidarität und Mitgefühl angewiesen. In den Anfängen der Coronakrise standen wir noch an den Fenstern und klatschten aus Anerkennung symbolisch Beifall. Und als kürzlich für die rund 170.000 Caritas-Arbeitnehmer*innen verbesserte Bedingungen ausgehandelt werden sollten, hoffte man endlich auf Besserung.
Die Caritas-Arbeitnehmervertreter wollten endlich einen bundesweit einheitlichen Tarifvertrag Altenpflege. Der „hätte“, so der Sprecher der Caritas-Mitarbeiterseite Thomas Rühl, „für tausende zumeist bei privaten Anbietern beschäftigte Menschen ein Ende von Dumpinglöhnen bedeutet“.

Caritas:
Gegen Bundestarifvertrag Altenpflege!
Aus reiner Nächstenliebe?
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Hamburg macht‘s vor:
Neuer Corona-Mundschutz „VivaMask“ –
zum Kompostieren!

Die beiden jungen Forscher Victor Büchner und Lea Lensky haben zusammen mit dem Hamburger Umweltinstitut ein Corona-Filtervlies mit FFP3-Standard entwickelt. Der Clou: Der neuartige Mundschutz „VivaMask“ könnte untergepflügt und in der Erde kompostiert werden, denn er ist biologisch abbaubar.

Tagtäglich fliegen bei uns Corona-Masken durch die Gegend, werden von tumben Zeitgenossen achtlos weggeworfen. Und müssten eigentlich im Sondermüll entsorgt werden. Das ließ die jungen Forscher Lea Lensky und Victor Büchner nicht ruhen. Sie untersuchten die herkömmlichen Ausgangsmaterialien und ersetzten sie durch neue natürliche Stoffe. Geht die neue „VivaMask“ in Serie, so gäbe es eine Lösung, die sehr bald Schule machen sollte.

Hamburg macht‘s vor:
Neuer Corona-Mundschutz „VivaMask“ –
zum Kompostieren!
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Katholische Bischöfe: Wir haben ein Problem

Auf der Tagung der Deutschen Bischofskonferenz gab man sich betroffen: Bei der Bewältigung der Missbrauchsskandale in den Reihen der katholischen Kirche habe man schwere Fehler gemacht. Aber man solle mit der Aufarbeitung weiter abwarten. Über Personen entscheide letztlich der Papst.

Er schwitzt sichtlich unter dem weißen Dackelohrkragen: Vor der Fernseh-Kamera gibt sich der Vorsitzende der aktuell tagenden Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Limburgs Bischof Georg Bätzing, bedrückt. Es geht um die jahrzehntelang verschwiegenen und unterdrückten Fälle von Missbrauch und sexuellen Übergriffen in der katholischen Kirche. Ja, die schleppende Aufarbeitung unter der Leitung des Kölner Kardinals Woelki zeuge von schlechtem Krisenmanagement, sei ein „regelrechtes Desaster“.

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Liebe Leute, haben wir‘s jetzt geschafft, ist das Jahr endlich rum? Ein verkorkstes Corona-Jahr! 2021 kann eigentlich nur besser werden. (Aber das hängt ja auch ein bisschen von uns selbst ab, oder?)

Wir können indes auch ein paar positive Dinge ins neue Jahr mitnehmen: Okay, beim Fußball sieht‘s in Hamburg weiterhin mau aus. Aber die Hamburger Säkularen, die weltlich denkenden Menschen, die sich nicht gerne von „höheren Mächten“ manipulieren lassen, haben im alten Jahr ein paar Fortschritte gemacht.

Unterstützt von der GBS Hamburg wurde mit Radio MEIRRA (Menschlich – Irdisch – Rational) beim Bürgersender TIDE.radio ein neues säkulares Programm auf die Beine gestellt. Glückwunsch!
Die Säkulare Flüchtlingshilfe Hamburg: Endlich eine Flüchtlingshilfe-Organisation, die auch Geflüchteten beisteht, die als vom Glauben abgefallene Apostaten unseren besonderen Schutz benötigen! Den Nachstellungen religiöser Eiferer sind sie häufig bis in die eigenen Familien hinein ausgesetzt. Gut, dass es nun auch in Hamburg eine Säkulare Flüchtlingshilfe gibt! Wir wünschen ihr viel Erfolg!
Auch im Säkularen Forum Hamburg hat sich was getan: Neue Website, neue Fördermitglieder und die erste Fassung einer 20-seitigen Broschüre zum Hamburger Religionsunterricht für alle „RUFA“.

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