Archiv der Kategorie: Artikel im Humanistischen Pressedienst

Gottlos Glücklich. Warum wir ohne Religion besser dran wären.

„Gottlos Glücklich“ in Bremen. Eine Lesung von Philipp Möller im kleinen Saal des Hauses der Wissenschaft

Die Richard Dawkins Foundation für Vernunft und Wissenschaft (RDF) lud am vergangenen Freitag den Berliner Bestseller-Autor Philipp Möller („Isch geh Schulhof“) ins beschauliche Bremen für eine Lesung seines neuen Buches „Gottlos Glücklich. Warum wir ohne Religion besser dran wären“. Mit humorvollen Anekdoten und Geschichten aus seinem Leben als (Berufs-)Atheist unterhielt er bestens das Publikum im voll besetzten kleinen Saal des Hauses der Wissenschaft.

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Die Universität Hamburg hat ein Religionsproblem

Ein Kommentar zur Einführung eines Verhaltenskodex zur Religionsausübung an der Universität Hamburg

Die Universität Hamburg hat sich als erste deutsche Hochschule einen religiösen Verhaltenskodex gegeben. Zu Beginn heißt es: „Sie ist eine säkulare, auf Pluralität in weltanschaulichen Fragen verpflichtete Institution, die den Methoden und Standards wissenschaftlicher Forschung und Lehre verpflichtet ist. Die Freiheit in Forschung und Lehre beinhaltet auch die Freiheit von wissenschaftsfremden Einflüssen auf ihre Methoden, sachlichen Standards und Personalentscheidungen.“ Dem kann man zustimmen, doch betrachten wir das, was diesen Sätzen folgt, näher und aus konsequent säkularer Perspektive, ergeben sich einige Kritikpunkte. Der Verhaltenskodex ist eine Reaktion auf Übergriffe und versuchte Eingriffe von Muslimen in den universitären Alltag und die Freiheit von Forschung und Lehre. Seit zehn Jahren gibt es an der Universität einen Raum der Stille, der allen Angehörigen der Universität offensteht. Hier führten Muslime eigenmächtig und offen Geschlechtertrennung ein. Studentinnen wurden aufgefordert, sich zu verschleiern. Die sanitären Anlagen wurden für rituelle Fußwaschungen benutzt. Prediger riefen in Fluren zum öffentlichen Gebet auf. Andere Muslime forderten, die Vorlesungszeiten nach den Gebetszeiten auszurichten.

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Tag der Menschenrechte: Tag zum Feiern oder Trauern?

Am internationalen Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember, lud das Säkulare Forum Hamburg e.V. unter dem Titel „Tag der Menschenrechte: Tag zum Feiern oder Trauern“ erstmals zu einer Diskussionsveranstaltung. Der Rechtsanwalt Dr. Thomas Heinrichs, Gutachter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und Hans-Peter Strenge, Synodenpräsident a.D. der Nordelbischen Kirche beleuchteten die Vor- und Nachteile des deutschen Religions- und Weltanschauungsrechts und stellten sich den Fragen des Publikums.

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„Wir haben wahre Teufel an ihnen“ – Luthers Skandalbuch „Von den Juden und ihren Lügen“

Am vergangenen Freitag lud die Richard Dawkins Foundation für Vernunft und Wissenschaft (RDF) ins beschauliche Bremen zu einem Vortrag von Bernd Kammermeier über Martin Luthers Skandalbuch: „Von den Juden und ihren Lügen“ aus dem Jahr 1543. Zum ersten Mal seit 1937 liegt es wieder als vollständige Ausgabe vor, darüber hinaus erstmals in einer Übertragung ins moderne Hochdeutsch.

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Festakt in der Deutschen Nationalbibliothek

Beschneidung Bundestag Die GBS feiert mit Wissenschaft, Philosophie und Kunst

BERLIN. (hpd) Nach zehn erfolgreichen Jahren war es an der Zeit, dass die Giordano Bruno Stiftung (GBS) sich selbst feiert. Ein Festakt in der Neuen Nationalbibliothek in Frankfurt bot dazu den würdigen Rahmen.

Frank Nicolai hat dazu im hpd einen ausführlichen Artikel mit vielen Fotos veröffentlicht.

Und hier gibt es den Film dazu.

Politik Schleswig-Holstein ***aktuell***

Beschneidung Bundestag Kein Gottesbezug in unserer Verfassung!

KIEL. (hpd) In Schleswig-Holstein wird derzeit über eine Änderung der Landesverfassung gestritten. Die Jusos Schleswig-Holstein sind entschieden für eine säkulare Verfassung ohne Gottesbezug in der Präambel, wie er sich auch noch im deutschen Grundgesetz befindet.

Als Beitrag zur Diskussion über die mögliche Verankerung des Gottesbezuges in der Landesverfassung erklärte der Landesvorsitzende der Jusos Schleswig-Holstein, Alexander Wagner: „Die Jusos Schleswig-Holstein stehen für eine klare Säkularisierung der Gesellschaft ein. Daher kann das einzige ‘Bekenntnis’ der Landesverfassung nur eines zur unmittelbaren Trennung von Kirche bzw. Religion und Staat sein. Es wäre ein Armutszeugnis für unser Landesparlament, wenn sich in einer weltoffenen und modernen Gesellschaft tatsächlich eine Zwei-Drittel-Mehrheit für eine entsprechende Verfassungsänderung finden sollte. Statt über ‘mehr Religion’ in der Politik nachzudenken, sollte man lieber konsequent damit beginnen, kirchliche Privilegien abzubauen.“

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Bruno Gröning lebt!

SPIEGEL-Titel Bruno Gröning Bruno trifft Bruno – oder Die Kraft aus dem Knorpel

HAMBURG. (hpd) In diesen aufgeklärten (?) Zeiten flattern einem bisweilen doch seltsame Dinge in den Hausbriefkasten: “Einladung zur internationalen Vortragsreihe: Hilfe und Heilung auf geistigem Weg durch die Lehre Bruno Grönings” – “Medizinisch beweisbar” – “Die Zuhörer können während des Vortrags auf einfache und natürliche Weise die Heilkraft selbst erleben”.

Bemerkenswert, der Veranstalter, ein “Bruno-Gröning-Freundeskreis” hat für Sonntag immerhin ins Hamburger Logenhaus der Freimaurer geladen, in den prächtigen “Mozartsaal”.

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Danke, Benedikt.

Ein Kommentar von Carsten Frerk

Papst Benedikt XVI

ROM/BERLIN. (hpd) Heute Mittag wurde bekannt, dass Papst Benedikt XVI. Ende Februar von seinem Amt zurücktritt. Er habe nicht mehr die Kraft, das Amt angemessen weiter auszuüben. Von allen Seiten wurde ihm Dank und Respekt ausgesprochen. Auch die Säkularen verlieren einen wesentlichen Unterstützer.

Die National Secular Society in Großbritannien vergibt seit 2005 jedes Jahr den „Irwin Price“ an Personen, die sich herausragend um die säkulare Sache verdient gemacht haben. Für den „Secularist of the year“ können Nominierungen eingereicht werden. Eine der für 2011 Nominierten war Papst Benedikt, der, so die Begründung, mehr Leute gegen die katholische Kirche aufgebracht hat als jeder dafür bezahlte Säkularist.

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