Weltweiter Protest gegen das Mullah-Regime:
Mutige Frauen allen voran

In mehr als 80 Städten des Iran, so die Medien, revoltieren die Menschen gegen das reaktionäre islamische Mullah-Regime. Und in den ersten Reihen immer wieder mutige Frauen: Sie reißen sich die verhassten Kopftücher herunter, werfen sie ins Feuer, lassen stolz das Haar flattern und riskieren damit, von der religiösen Sittenpolizei ins Gefängnis geworfen, gefoltert und sogar getötet zu werden.

Auslöser der jüngsten Proteste war der Tod der 22-jährigen Jina Mahsa Amini, die von der Sittenpolizei festgenommen nach kurzer Haft starb. Angeblich an einem Herzinfarkt. Die islamische Religionspolizei hatte brutal zugegriffen, weil die junge Iranerin ihr Kopftuch nicht vorschriftsmäßig gebunden haben soll. In dem islamistisch beherrschten Land, wo besonders Frauen und Mädchen erniedrigt, unterdrückt und in Ehen verkauft werden, gilt das Tragen des schleierartigen Kopftuchs wie auch in anderen islamischen Ländern als unverzichtbares Symbol der Unterwerfung.

Doch immer mehr Frauen rebellieren mutig gegen den reaktionären Mullah-Terror. Sie demonstrieren in vielen Städten und recken den Sittenwächtern ihre blutig angemalten Hände entgegen und rufen Parolen wie: „Frauen, Leben, Freiheit!“ und „Nieder mit der islamischen Republik!“ Öffentlich für alle sichtbar verbrennen sie ihre Kopftücher, schneiden sich demonstrativ die Haare ab. Vor laufenden Kameras wurden sogar verhasste Mullah-Turbane symbolisch in den Dreck getreten und einem Mullah im Vorbeigehen todesmutig der Turban vom Kopf geschlagen.

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Gegen Putins Hass:
Wie wollen wir unsere offene Gesellschaft verteidigen?

Oft werden wir gefragt: „Ihr seid doch Humanisten. Wollt ihr keinen Frieden schaffen ohne Waffen?“ Welche Frage! Alle Menschen wollen Frieden!

Wer wollte nicht für Frieden sein, der wie der Autor hier in Nachkriegszeiten aufwuchs? Bei der Großmutter, mit ihren täglichen Stoßseufzern „Was können wir glücklich sein, dass wir keinen Krieg, ein Dach überm Kopf und was zu essen haben!“ Unvergesslich ihre furchtbaren Berichte über das Leid in Luftschutzkellern, die zerbombten Häuser, die verlorenen Verwandten und Freunde.

Wer wollte nicht für Frieden sein, der wie der Autor bei der Bundeswehr den „Nacht-Waffen-Gepäck-Sprung“ üben musste, während die „befreundeten“ Fallschirm-Kameraden in Vietnam zu ihrem blutigen Handwerk abgesetzt wurden. Bei einer Demo in den 70er-Jahren gegen den „Tag der offenen Tür“ vor einer Hamburger Kaserne ging’s kurz ab in den Knast. Klar, für den Frieden!

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Auch in Zeiten von Krieg und Corona:
Menschenwürde bewahren!

Schlimme Zeiten! Krieg, kaum zehn Stunden von uns entfernt, millionenfach Flucht und Vertreibung! Verzweifelte Mütter mit ihren traumatisierten Kindern, sie landen mitten unter uns, erwarten unsere Hilfe. Und täglich weitere Horrormeldungen, furchtbare Bilder von Tod und Zerstörung! Wie könnte man da gelassen bleiben?

Dabei stecken wir nach über zwei Jahren immer noch mittendrin in den entwürdigenden Verhältnissen der Covid-Pandemie. Und über dem Streit um Corona und Krieg hat sich unsere Gesellschaft gefährlich spalten lassen. Demagogen hetzen und haten gegen angeblich verräterische Politiker, gegen vermeintlich gekaufte Wissenschaftler, gegen eine sogenannte Medien- und Meinungsdiktatur. Einzelne Politiker werden gar mit dem Tode bedroht. Hat unser Volk seine Würde verloren?
Zu dieser Frage würden wir gerne mit Euch diskutieren. Dazu ist Gelegenheit am nächsten Online-Stammtisch der GBS Hamburg, am 28.4.2022, ab 19.00 Uhr.

Aber was heißt das überhaupt: Würde? „Politiker und Parteien, Sekten, Weltanschauungen und Religionen, Staaten, Weltorganisationen und Verfassungen berufen sich auf die Würde“, schreibt der Philosoph Franz Josef Wetz in seinem lohnenden Buch „Illusion Menschenwürde“, „Aber gibt es auch jemanden, der genau weiß, was Menschenwürde bedeutet?“

Auch in Zeiten von Krieg und Corona:
Menschenwürde bewahren!
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Solidarität
mit der Ukraine!

Jetzt heißt es Zeichen zu setzen! Solidarisch zu sein mit dem Freiheitskampf der Ukrainer und Ukrainerinnen. Gegen den russischen Aggressor!
Und selbstverständlich: Die Humanistinnen und Humanisten zeigen sich solidarisch. Zeigen wir auch auf der großen Hamburger Friedens-Demonstration am Samstag, dem 5. März, ab 12 Uhr am Jungfernstieg, dass wir dabei sind.

Der Humanistische Pressedienst weist mit einem aktuellen Artikel darauf hin, dass sich die humanistische Bewegung in der Unterstützung des ukrainischen Volkes absolut einig ist. Und das ist gut so!

In Hamburg sagt man tschüss!

Zugegeben, in Zeiten von Krieg und Corona gibt es wichtigeres als „Hausmitteilungen“. Aber, wat mutt dat mutt:

In letzter Zeit werden wir immer wieder gefragt, was denn unsere gbs-Hamburg mit den „Freien Säkularen Humanisten Hamburg“ (fshh) zu tun hätte. Ob wir etwa mit den Meinungen, die auf deren Website vertreten würden, übereinstimmten.

Unsere Antwort lautet ganz einfach: Nein! Wir sind nach wie vor die einzige Hamburger Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung. Und wir bleiben auf Kurs: Für Humanismus und Aufklärung!

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Der Hijab – ein Stück Stoff spaltet die Welt.

Jährlich am 1. Februar wird seit fast zehn Jahren in über 150 Ländern der World Hijab Day gefeiert. Der Hijab ist das Kopftuch, mit dem muslimische Frauen nach den religiösen Vorschriften der Scharia in der Öffentlichkeit züchtig ihr Haupt zu bedecken haben. Offen das wehende Haar zu zeigen gilt als unsittlich und als Verstoß gegen die strengen religiösen Vorschriften des Islam.

Es gibt sogar eine offizielle Website, auf der junge hübsche Frauen sich einschmeichelnd mit dem religiösen Schleier zeigen, als ginge es um das attraktivste Kleidungsstück der Welt. „Hijab ist unsere Krone, kein Verbrechen“ werben sie unter #DressedNotOppressed auf Twitter.
„Not oppressed“, „nicht unterdrückt“, genau um diese Botschaft aber geht es den Veranstaltern am 1. Februar. Gleich, wer im Einzelnen hinter der offiziellen Website und den Hunderten von Glitzerseiten rauf und runter im Internet geht: Die Message soll sein: Frauen unterm Kopftuch finden sich schön, sehen sich anerkannt, fühlen sich frei. Aber die Wirklichkeit in den islamischen Ländern ist eine andere. Denn Frauen, die sich etwa in Staaten wie dem Iran oder Saudi-Arabien in der Öffentlichkeit ohne Kopftuch oder gar mit offenem wehenden Haar zeigen, müssen um Leib und Leben fürchten.

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Kanzler & Kabinett vereidigt:
Viele brauchen immer noch Hilfe von oben!

Bundestag 7. Dezember: Vereidigung des Kanzlers, des neuen Kabinetts.
Das war schon mal etwas spannender als der Große Zapfenstreich. Da schauten viele gebannt hin. Die Säkularen wie die Gottesfürchtigen, die Protestanten wie die Katholiken: Na, schwört er mit Gott oder ohne? Und wer sonst noch meint sich der Hilfe des Allmächtigen versichern zu müssen? Fazit schon jetzt für die 20. Legislaturperiode: Das neue Kabinett hat sich ein wenig säkularisiert. Und das ist gut so. Denn genau genommen kann niemand seine Verantwortung abgeben. Und schon gar nicht im Himmel!

Erstaunlich nüchtern reagiert auch der Evangelische Pressedienst und kommentiert die Vereidigung von Olaf Scholz: „Der neue Kanzler sprach den Eid als zweiter in diesem Amt nach Gerhard Schröder (SPD) ohne den Zusatz „so wahr mir Gott helfe“. (evangelisch.de)

Bei der Katholischen Nachrichtenagentur KNA vom 8.12. freuen sich die Kommentatoren: „Mehrheit des Kabinetts spricht Eid mit Gottesformel“. Und dann folgt in roten Lettern die Eidesformel als Headline: „So wahr mir Gott helfe“. Doch nach der lakonischen Erwähnung „Auch der stellvertretende Regierungschef, Robert Habeck (Grüne) sowie die anderen Minister der Grünen verzichteten auf den Gottesbezug“ dürfen die Katholiken dann wieder aufatmen: „Alle vier FDP- und mehrere SPD-Minister beriefen sich hingegen bei ihrer Vereidigung auf Gott“. (domradio.de)

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Die Ampel-Koalition kreißte und gebar…

Klar, dass wir Humanisten, Säkularen und Konfessionsfreien besonders gespannt sind: Was wird uns die neue Regierung aus SPD, Grünen und FDP bringen? Mehr Gerechtigkeit, mehr Vernunft, mehr Fortschritt? Wir sind äußerst gespannt. KORSO Deutschland, jetzt neu als „Zentralrat der Konfessionsfreien“, hat sich schon mal im aktuellen Koalitionsvertrag umgeschaut und wagt ein erstes Urteil. Doch lesen Sie selbst…

Mehr Konfessionsfreiheit wagen (hpd, 26.11.2021)

Helmut Ortner kommt und liest in Hamburg.

Donnerstag, 11.11.2021; 20.00 UHR
GLS-Bank, Düsternstraße 10, 20355 HH

  • Einlass gratis, 2G-Regel (nur für Geimpfte und Genesene).

Liebe Freund*innen der GBS Hamburg,

wir laden Euch ein zu einer interessanten und hochaktuellen Lesung: Der bekannte Publizist und erfolgreiche Buchautor Helmut Ortner liest aus seinem neuen Buch „Widerstreit. Über Macht, Wahn und Widerstand“.

Worum geht es? In Zeiten von Corona und Flüchtlingsnöten scheint unser Land gespalten wie noch nie. „Die einen misstrauen dem Staat,“ stellt Ortner fest, „die anderen rufen nach ihm“. Die Stimmung ist angespannt, das Land scheint in Aufruhr.

Teile unserer Gesellschaft proben den Aufstand. Besonders in den digitalen Echokammern der „sozialen Medien“, aber auch auf offener Straße wird geschimpft, beleidigt, gewütet und „gehated“ wie schon lange nicht mehr. Einzelne Bürger werden vermeintlichen Identitäten zugeordnet und gezielt attackiert. Dabei reichen die Aggressionen bis hin zu tätlichen Angriffen, sogar Mordanschlägen, wie wir wissen.

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Bundestagswahl 2021:
Wen sollen Konfessionsfreie und Säkulare wählen?

Liebe Freundinnen und Freunde der GBS Hamburg.

Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis zur Entscheidung der Wählerinnen und Wähler. Die Lage ist spannend, denn endgültig ist noch nichts entschieden. Wie genau gewählt wird, kann man übrigens auf den Seiten des Bundeswahlleiters nachlesen.

Vielleicht hilft Euch/Ihnen bei der Wahl ja folgender Artikel von KORSO, dem Koordinierungsrat säkularer Organisationen, in dem auch die Giordano-Bruno-Stiftung vertreten ist. KORSO befragte schon Ende Juni zehn Parteien zu Themen, die säkularen Menschen besonders wichtig sind. Doch lesen Sie selbst, welche Fragen KORSO stellte und wie die Parteien darauf geantwortet haben:

Der KORSO hat Ende Juni 2021 die Fragestellungen der Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl am 26. September 2021 an insgesamt zehn Parteien verschickt: Die fünf im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien CDU/CSU, SPD, FDP, Linke und Bündnis90/Die Grünen (ohne AfD, die ein Weltbild vertritt, das mit säkular-humanistischen Werten nicht vereinbar ist), zwei Parteien, die in der letzten Bundestagswahl mehr als ein Prozent Stimmenanteil bekamen, dies sind die Freien Wähler und die Partei, sowie zusätzlich drei weitere Parteien, die im säkularen Spektrum besonders beobachtet werden: die Piratenpartei, die Partei der Humanisten und Volt.
[Diese Auswahl kann zwar als willkürlich empfunden werden, ist aber durchdacht und reduziert vor allem den Aufwand auf ein realistisch handhabbares Maß.]

Bundestagswahl 2021:
Wen sollen Konfessionsfreie und Säkulare wählen?
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