Archiv der Kategorie: Allgemein

Radio MEIRRA interviewt Angelika Wedekind

Am Montag, dem 16.11.2020 um 20 Uhr, wird bei Hamburgs Bürgersender TIDE über die Sendeplatform MEIRRA ein Interview mit der bekannten Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin Angelika Wedekind gesendet und am Sonntag, dem 22.11.2020 um 9 Uhr, wiederholt.

Als überzeugte Humanistin und bekennende Atheistin unterstützt Angelika Wedekind wichtige Projekte der säkularen Szene in Hamburg. So ist sie Mitbegründerin und Vorsitzende der Säkularen Flüchtlingshilfe Hamburg und produziert ein gleichnamiges Hörfunkprogramm auf dem Hamburger Bürgersender TIDE.radio. Außerdem ist Angelika Wedekind Mitglied im Vorstand der gbs-Hamburg.

TIDE Radio Hamburg Empfangswege:
Rundfunk UKW 96,0 MHz, DAB+, Hamburger Kabelnetz und online tidenet.de/radio.
Eine Woche lang ist die Sendung bei TIDE archiviert.
Ältere Sendungen sind unter gbs-hh.de abrufbar.

Gerhard Lein

Radio MEIRRA am Start:

Montag, 19. Oktober 2020, 20 Uhr auf TIDE 96.0

Interviewt wird diesmal der bekannte Hamburger Sozialdemokrat Gerhard Lein. Eloquent und klug gibt er Auskunft. Über seine Entwicklung als Gesamtschullehrer – unter anderem für Religionsunterricht (!), als Schulleiter, als Abgeordneter in der Bürgerschaft, als Gewerkschaftler in der GEW, als Experte für Bildungspolitik und Schulentwicklung und schließlich als bekennender aktiver Atheist.

Die Fragen am MEIRRA-Mikrophon stellen Elke Haufe und Jan Sikora.
Schaltet rechtzeitig ein, lauscht gut und lasst Euch überraschen, was der „säkulare Sozi“ (die gibt’s ja gar nicht so oft!) Gerhard Lein über Hamburger Religionspolitik, Staatsverträge, Religionsunterricht und seine Überzeugung als religionsfreier Humanist zu berichten weiß. Viel Spaß beim Vermehren der gewonnenen Einsichten.

Die „Säkulare Flüchtlingshilfe Hamburg – Atheisten helfen Atheisten“ meldet sich zu Wort!

Ab sofort jeden ersten Montag, ab 8.30 Uhr, auf TIDE Radio 96.0!

Sie sind geflüchtet. Aus Ländern, in denen der Islam und seine Wächter über allem herrschen und richten. Wo Abtrünnige als „Apostaten“ verfolgt, ins Gefängnis geworfen und ermordet werden. Allein, weil sie sich vom „rechtmäßigen“ Glauben abgewendet haben, frei sein wollen von Religion und religiöser Bevormundung. Weil sie Atheisten sind. Sie brauchen dringend unsere Unterstützung!

Jetzt hilft ein neu gegründeter Verein, die SFH Hamburg (www.arr-hamburg.de), dass die Verfolgten wenigstens hier ihre Stimme erheben dürfen. Um das Unrecht beim Namen zu nennen und als freie Menschen Anerkennung zu finden. Jetzt auf TIDE Radio 96.0.

Moderiert wird die Sendung von der Vorsitzenden der SFH Hamburg, Angelika Wedekind. Und unterstützt von der gbs-Hamburg e.V. (gbs-hh.de).

Die Sendung ist jeweils eine Woche lang bei TIDE Radio abrufbar. Und dann auch weiterhin zu hören bei der SFH Hamburg und der gbs-Hamburg.

Viel Erfolg beim Gewinnen neuer Einsichten! Die Verfolgten brauchen eure Hilfe!

Liebe LeserInnen unserer Website, liebe HörerInnen von TIDE 96.0!

Die überarbeitete Sendung kann jetzt in MixCloud gehört werden.

Wenn ein Politiker zum Neukantianer mutiert …

Scholz mutiert Olaf Scholz und Immanuel Kant

Bei einer Veranstaltung der „Akademie der Weltreligionen“ am 22. Oktober dieses Jahres hielt unser Erster Bürgermeister Olaf Scholz einen Vortrag zum Thema „Institutionalisierte Religionen im säkularen Staat“ mit anschließender Podiumsdiskussion mit Repräsentanten der fünf in Hamburg „institutionalisierten“ Religionsgemeinschaften.

In seinem Vortrag zitierte Olaf Scholz Kant. Das veranlasste den Hamburger Philosophen Dr. Karim Akerma zu einem offenen Brief, den wir hier wiedergeben möchten:

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Gottesbezug 2.0

SH-Verfassung Neuer Anlauf

Sie können es einfach nicht lassen: Einige Christen in Schleswig-Holstein haben im vergangenen Jahr vergeblich versucht, einen Gottesbezug in die Verfassung von Schleswig-Holstein aufnehmen zu lassen. Sie sind mit diesem Ansinnen im Landesparlament gescheitert. Statt sich damit abzufinden, versucht jetzt eine Initiative unter Anführung des ehemaligen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen (CDU) per Volksinitiative das Landesparlament zu zwingen, sich nochmals mit diesem Thema zu befassen.

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Wahl zur Hamburger Bürgerschaft 2015

Beschneidung Bundestag Es tut sich was in Hamburg.

Unauffällig zwar, aber aus Sicht der konfessions­freien Bevölkerungs­mehrheit recht erfreulich: Einige der Parteien, die am 15. Februar zur Hamburger Bürgerschaft kandidieren, haben in ihr Wahlprogramm wichtige Punkte mit aufgenommen, die sich an den grundgesetzlichen Forderungen nach staatlicher Neutralität gegenüber den Religionen orientieren und das Gleichstellungsgebot der Weltanschauungsgemeinschaften unterstützen.

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Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt

Zeichnung von LucilleClerc Zum Anschlag auf die Redaktion des Charlie Hebdo

Um es in den Worten des großen Satirikers Kurt Vonnegut auszudrücken: „Über ein Massaker lässt sich nichts Intelligentes sagen.“ Wohl aber lassen sich die Ursachen diskutieren.

Natürlich sind wir entsetzt über den Anschlag auf die Mitarbeiter des Satiremagazins Charlie Hebdo, und unser Mitgefühl gilt allen Angehörigen der Opfer sowie all jenen, die die schreckliche Tat mit ansehen mussten oder nur mit Glück überlebten. Die Vorstellung, von zottelbärtigen Schwerbewaffneten bedroht oder hingerichtet zu werden, für die dieses Leben nur ein Test für das nächste Leben ist, wird in den nächsten Wochen wohl noch viele Europäer den Schlaf kosten. 

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Hamburger Bürgerschaftswahl 2015

Rathaus mit Engeln Noch mehr Vorrechte für Religion und Kirche?

Am 15. Februar 2015 werden die neuen Vertreter der Hamburger Bürgerschaft gewählt. Was dürfen die Säkularen und Konfessionsfreien von ihnen erwarten? Ein Blick auf die Thüringer Wahlergebnisse verheißt nichts Gutes: Vor allem Religionen und Kirchen werden hofiert, die Anliegen der konfessionsfreien Mehrheit ignoriert.

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Säkulare beim Bundes­verfassungsgericht

Bundesverfassungsgericht Erstes Treffen von Konfessions­freien und Verfassungs­richtern in Karlsruhe

Karlsruhe. Am Montagnachmittag fand im Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe das erste offizielle Treffen zwischen Verfassungsrichtern und Vertretern säkularer Verbände statt. Das Gespräch, das bereits vor Monaten in die Wege geleitet wurde, erhielt durch den aktuellen Beschluss des Gerichts zum kirchlichen Arbeitsrecht zusätzliche Brisanz.

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